Pfalzinstitut für Hörsprachbehinderte Frankenthal Modellversuch "Präventive Integration" |
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Die Präventive Integration am Pfalzinstitut Seit 1992 läuft am PIH in Frankenthal das Projekt "Präventive Integration" in der Grundschule für Schwerhörige. Hierbei werden jeweils sechs hörende und sechs hörgeschädigte Kinder gemeinsam unterrichtet. Optimale pädagogische Betreuung und der Einsatz modernster Technik kennzeichnen die in Deutschland einmalige Konzeption. So steht den Klassen beispielsweise eine speziell entwickelte Multimedia-Software zur Verfügung, die sich sowohl den Bedürfnissen der Hörenden als auch der hörbehinderten Kindern anpassen kann. Die Ergebnisse des 1997 erschienenen Abschlußberichtes der wissenschaftlichen Begleitung des Schulversuchs zeigen deutlich, dass das Modell der Präventiven Integration ein wichtiger Schritt für die Integration hörgeschädigter Kinder in die hörende Gesellschaft darstellt. Der Bericht kann über das Pfalzinstitut zu bezogen werden. Die beteiligten Schüler, Eltern und Lehrer sind mit den Ergebnissen, die dieses Konzept hervorgebracht hat, sehr zufrieden. Alle Schülergruppen haben von der gemeinsamen Beschulung unter optimalen Bedingungen für Schwerhörige profitiert. Dass dies nicht auf Kosten der Schulleistungen geht, zeigt die Tatsache, dass 70% der Schülerinnen und Schüler nach der Grundschulzeit problemlos auf ein Gymnasium wechseln konnten. Nach dem Ende des Schulversuchs wurde das Modell der Präventive Integration am Pfalzinsitut in die Regelform überführt.
Alexander Hüther, Dipl. Soziologe Nähere Informationen erhalten Sie unter 06233-4909-247 |
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Pfalzinstitut für Hörsprachbehinderte Frankenthal Modellversuch "Präventive Integration" |